Am Donnerstag, dem 5. Februar, verwandelte sich die Chapito-Bühne im CASINO 2000 in einen grenzüberschreitenden Spielplatz. Mit seiner Show „Frankreich gegen Luxemburg“ stellte sich Julien Strelzyk einer ebenso gewagten wie unterhaltsamen Herausforderung: Er wollte das französische und luxemburgische Publikum im selben Theater zum Lachen bringen … über ihre eigenen Klischees.
Vor fast 500 Zuschauern inszenierte der Komiker ein gutmütiges „Match” zwischen den beiden Seiten. Mit spielerischen Neckereien, spontanen Reaktionen und gemeinsamem Lachen fand der Abend seinen Rhythmus in einer subtilen Balance zwischen Spott und Freundlichkeit. Es war ein ständiges Hin und Her zwischen den Kulturen, genau wie die Grenze, die er seit Jahren beobachtet und beschreibt.
Humor, gespeist aus Erfahrung und Beobachtung
In „Frankreich gegen Luxemburg” greift Julien Strelzyk auf alltägliche Realitäten zurück: Grenzbewohner, morgendliche Staus, Unterschiede in Sprache, Mentalität und Einstellung zum Geld. All dies sind dem Publikum vertraute Themen, die mit klarem Blick und echter Zuneigung behandelt werden.
Zu den Höhepunkten des Abends gehörten der Auftakt mit den Nationalhymnen, der sofort den Ton angab, sowie die reizvollen Parallelen zwischen Geografie, Wirtschaft und kultureller Identität. Diese lokalen Bezüge fanden beim luxemburgischen Publikum besonderen Anklang.
© claude piscitelli
Überraschungen auf der Bühne und eine mit Spannung erwartete Aufzeichnung
Der Abend bot auch mehrere Überraschungsauftritte. Der Schauspieler Luc Schiltz, das bekannte Gesicht der Capitani-Serie, hatte einen Gastauftritt während der Show, gefolgt vom Sänger Mike Ross, der eingeladen war, „Luxembourg“ zu singen, ein Lied, das ein festliches und gastfreundliches Land feiert.
Dieser Abend hatte eine ganz besondere Dimension: Die Show wurde im CASINO 2000 aufgezeichnet und wird demnächst auf RTL Infos und RTL Play ausgestrahlt. Für den Künstler war es ein intensiverer Abend als sonst, der jedoch mit großem Erfolg über die Bühne ging.